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Sonntag, Mai 20, 2012
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Fango - Der Schlamm für Ihre Gesundheit

Sie haben Kreuzschmerzen? Leiden unter einer Arthrose oder einer anderen Abnützungserscheinung des Körpers? Dann sollten Sie einmal eine Kur mit Fango überlegen. Und zwar direkt am Ursprungort des heilenden Schlammes. In Italien - in Abano. Er bestimmt zusammen mit dem Thermalwasser, das im ältesten Thermalzentrum Europas die Heilbecken füllt, das Leben in den norditalienischen Gemeinden Abano und Montegrotto Terme, unweit von Padua. Die Quellen waren bereits den Römern als Fons Aponi (Quelle des Gottes Aponus, der den Schmerz nimmt) bzw. als Aquae Patavinae bekannt. Abano und Montegrotto Terme liegen direkt am Fuß der Euganeischen Hügel (Colli Euganei), einer Hügelkette vulkanischen Ursprungs. Umgeben von der Po-Ebene erheben sich die Colli Euganei wenige Kilometer südwestlich von Padua. Abano Terme ist mittlerweile quasi mit der kleineren Schwesterstadt Montegrotto Terme zusammengewachsen. Gemeinsam bilden die beiden feinen Städtchen unbestritten Italiens führende Kur- und Heilbäderregion, die neben einheimischen Gästen vor allem von Deutschen, Schweizern und Österreichern aufgesucht wird. Das liegt nicht zuletzt am hyperthermalen Brom-Jod-Sole-Wasser, das in einem weitgehend unberührten Becken der Monti Lessini im Alpenvorland entspringt. In einer Tiefe von 2.000 bis 3.000 Metern sickert das Wasser etwa 25 bis 30 Jahre lang unter hohem Druck durch Kalkgestein. Dort wird es mit Mineralien anreichert und sprudelt am Ende seiner langen Reise ca. 87 Grad heiß aus dem Euganeischen Thermalbecken und damit direkt in die Kurzentren der sechs Hotelbetriebe von Abano Thermalcare®. Jeder einzelne Betrieb dieser prestigeträchtigen Dachmarke verfügt über ein hoteleigenes Therapiezentrum. Mediziner und Therapeuten setzen das Thermalwasser dort erfolgreich etwa für Inhalations-, Wasser- und Fangotherapien ein.

Alle Therapiecenter in den Abano-Thermalcare®-Hotels bieten Fangotherapien an. Mit Aufzügen gleiten Kurgäste bequem von ihren Hotelzimmern direkt zu den Kurbehandlungen. Die modernen Therapiecenter unterstehen jeweils einem erfahrenen Arzt, der jeden Gast vor Behandlungsbeginn einer Visite unterzieht. Dabei legt der Mediziner nicht nur jene Stellen fest, die zu behandeln sind, sondern bestimmt auch die Temperatur des Fangos, die Anwendungsdauer und die Anzahl der notwendigen therapeutischen Sitzungen: „Tutto perfetto!“ Dann wird jede Schlammtherapie grundsätzlich in vier Phasen abgewickelt: zuerst die Fangopackung. Dabei trägt ein Fango-Masso-Therapeut eine drei bis zehn Zentimeter dicke Fangoschicht auf. Der Mineralschlamm hat eine Temperatur von bis zu 40 Grad Celsius. Der Therapeut hüllt den Patienten anschließend in Leinentücher sowie Decken ein, um die wohlige Wärme möglichst lange zu konservieren. Eine Sitzung dauert bis zu 15 Minuten. In der zweiten Phase (Balneotherapie) taucht der Patient in das 36 bis 38 Grad warme Thermalwasser. Der hydrostatische Druck, die besonderen chemisch-physikalischen Eigenschaften und die Temperatur des Wassers entspannen die Muskulatur und lindern Schmerzen. Die chemische Zusammensetzung des Thermalwassers stimuliert hormonelle, biochemische und neurovegetative Prozesse im Körper und unterstützt so den Therapieprozess. Nach der Fangopackung und der Balneotherapie folgt eine 30-minütige Ruhephase, idealerweise liegend und gut zugedeckt. Die durch die Schlammpackung ausgelöste Reaktion setzt sich fort, die therapeutische Wirkung des Fangos hält an. In der abschließenden vierten Phase (Massotherapie) legt ein Physiotherapeut Hand an. Die wohltuende, therapeutische Massage fördert die Blutzirkulation, beseitigt metabolische Schlacken sowie Fettpolster und mobilisiert lädierte Gelenke. Außerdem wirkt sie ganzheitlich schmerzlindernd und fördert die Funktion der inneren Organe. „Seitdem sich Abano Thermalcare® als Vorreiter bei hochwertigen Heilkuren etabliert hat, verzeichnen wir immer mehr Anfragen von Interessenten“, sagt Christine Enthammer. Die deutsche Kurärztin in Diensten von Abano Thermalcare® beantwortet individuelle E-Mail-Anfragen über die Informationsplattform im Internet www.abanothermalcare.it nicht nur prompt, sie erklärt auch in kurzen Videobotschaften, wie das Therapiekonzept Thermalcare® wirkt. Damit gehen die sechs Hotels einen eigenständigen Weg im Wettbewerb um das Wohlbefinden von Kurgästen. Enthammer und ihre Kollegen weisen einen medizinisch-wissenschaftlichen Weg. Thermalcare® ist deshalb auch markenrechtlich geschützt. Dieses medizinische Kurkonzept beruht auf einem ausgeklügelten Therapieprogramm, das sich primär klassischer Fango- und Wassertherapien bedient. Unter ärztlicher Aufsicht lassen sich so etwa verschiedene Arthrosen, rheumatische Erkrankungen, Rückenbeschwerden, Weichteilrheumatismen oder Atemwegserkrankungen kurieren. „Wir stellen jedem Patienten ein maßgeschneidertes Gesundheitspaket zusammen“, erklärt Enthammer und fügt hinzu: „Weil Thermalcare® als hochwertiges Kurangebot anerkannt ist, übernehmen die Krankenversicherer mitunter sogar die Therapiekosten!“

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