Vorbeugende Pflege ist in
Vorbeugende Pflege statt Schadensbegrenzung ist in. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Kosmetik-Trendpanel von Kosmetik transparent. Die Verkaufszahlen bestätigen diesen Trend. Anti Aging Produkte und die Pflege für die reife, anspruchsvolle Haut sind die Wachstumsmotoren im Gesichtspflegemarkt. Gemeinsam haben sie bereits einen Anteil von rund 42 %. Von insgesamt 114 Millionen Euro, die letztes Jahr für Gesichtsreinigung und –pflege ausgegeben wurden.
Produkte, die mit Vitaminen pflegen und für eine strahlende Haut und Hauterneuerung sorgen und das Bindegewebe schützen, liegen absolut im Trend. Abgeschlagen dagegen ist der Begriff Anti Aging. Auch wenn Anti Aging-Produkte die Erfordernisse erfüllen, so akzeptiert nur jeder Zweite die Bezeichnung. Auch gegen Mimikfalten vorzugehen, finden nur 43 % attraktiv.
„Hier hat eindeutig eine Trendwende stattgefunden – Vorsorgen ist in. Die Österreicher wollen vorbeugen für eine strahlende, gesunde Haut statt später Falten bekämpfen“, erklärt Gerhard Gribl, Sprecher von Kosmetik transparent dieses Ergebnis. Übrigens: Frauen haben ein deutlich höheres Bewusstsein für vorbeugende Gesichts- und Körperpflege als Männer.
Beim Kauf von Gesichtspflege achten Herr und Frau Österreicher vor allem darauf, dass die Creme für ihren Hauttyp geeignet ist. 37 % suchen zuerst nach dem Hinweis auf den Hauttyp. Weitere 17 % vergeben dafür Platz zwei. 40 % ranken den Wunsch nach einer Pflege, die rasch einzieht, auf Platz eins oder zwei. Langanhaltende Feuchtigkeit sehen 28 % noch unter den zwei wichtigsten Auswahlkriterien.
Um die Haut länger jung und gesund zu erhalten, ist die richtige Reinigung das A und O. Schließlich kann die Pflege nur auf einer perfekt gereinigten Haut richtig wirken. Trotzdem sind Reinigungsprodukte für die Österreicher wesentlich weniger attraktiv als Pflegeprodukte. Ihre Produkteigenschaften werden schlechter beurteilt als die Attribute, die Pflegeprodukten zugeschrieben werden. Den besten Wert erhält mit 44 % der Begriff „erfrischend“. Waschgel schätzen immerhin 43 %. Damit ist diese Produktform wesentlich beliebter als Reinigungsmilch, die nur bei 29 % ankommt. Rückfettende Pflegestoffe sind für 43 % sehr wichtig. Je 40 % finden es faszinierend, bei der Reinigung schon gezielt gegen Falten oder gegen Hautunreinheiten vorzugehen. Reinigungsmilch, Peeling und Gesichtswasser sind abgeschlagen auf den letzten Plätzen.
Wie bei der Pflege sucht auch bei Reinigungsprodukten jeder dritte Österreicher nach seinem Hauttyp aus. Hochwertige Inhaltsstoffe belegen Platz 2. An dritter Stelle kommt die Frage nach dem Preis. Ob milde oder porentiefe Reinigung, das ist auch eine Frage des Alters. Je jünger, desto wichtiger ist eine Tiefenreinigung. Je älter, desto mehr Wert legen die Österreicher darauf, welche Inhaltsstoffe verwendet werden.
Mehr als acht von zehn Österreichern kaufen bei der Geichtspflege Markenprodukte. Jeder Zweite sogar ausschließlich. Bei Körperpflege liegt dieser Wert mit 78 % unerheblich niedriger. Interessant: Vor allem Frauen unterscheiden zwischen Gesicht und Körper. Während der Anteil der Männer, die Marken kaufen konstant in beiden Bereichen bei 80 % liegt, ist die Marke in der Gesichtspflege 85 % der Frauen wichtig, bei der Köperpflege 75 %.
1,3 Milliarden Euro geben die Österreicher pro Jahr für Kosmetikprodukte aus. 2007 war den Österreichern ihre Hautpflege 257 Millionen Euro wert. Das ist um drei Prozent mehr als im Jahr 2006. Der Gesichtspflegemarkt ist um acht Prozent auf 114 Millionen Euro gewachsen. Quelle: Kosmetik transparent.
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