Helferein für Magen & Darm
Probiotika sind Bakterien, die bis hin zum Dickdarm gelangen und dort die Darmflora des Menschen positiv beeinflussen. Der Name leitet sich aus dem Lateinischen ab: „pro bios“ heißt „für das Leben“. Probiotika sind besonders robust. Sie zeigen eine natürliche Widerstandskraft auch gegenüber Antibiotika und können so ihren positiven Einfluss auf die Darmflora sogar unter einer medikamentösen Therapie entfalten. Neben probiotischen Joghurts, Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln, sind heute auch probiotische Käse- und Wurstsorten im Handel erhältlich.Durch Probiotika werden beispielsweise Durchfallerkrankungen vorgebeugt. Günstig wirken sich diese Bakterien auch bei Entzündungen im Magen-Darm-Bereich aus – zum Beispiel bei Magen-Darm-Grippe. Gerade Kinder leiden häufig an Magen-Darm-Entzündungen ausgelöst durch sogenannte Rotaviren. Aber auch bei anderen Erkrankungen sind Probiotika nützliche Helferlein, wie etwa bei Candidose (Erreger: Hefepilz candida albicans). Regelmäßiger Verzehr probiotischer Produkte mindert die Pilzrate. Förderlich sind Probiotika auch beim Abbau von Milchzucker. Daher sind etwa probiotische Lebensmittel gut bei einer Laktoseintoleranz.
Durch die möglichen positiven Wirkungen auf das Immunsystem und auf Entzündungsprozesse sind Probiotika ebenso für die medikamentöse Behandlung von Immun- und Krebs-Erkrankungen sowie für den Einsatz bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa als begleitende Therapie interessant.
Prebiotika sind bestimmte Ballaststoffe und Stärkesorten, die den probiotischen Bakterien als Nahrung im Darm dienen. Prebiotika sind beispielsweise enthalten in Getreide, Zwiebeln, Knoblauch, Spargel, Löwenzahnwurzeln, Chicorée und Topinambur.
Dr. Christian Matthai, Ernährungsmediziner im Institut Woman & Health in Wien betont: „Als Ballaststoffe haben Prebiotika in jedem Fall einen günstigen Einfluss auf die Darmtätigkeit. Sie erhöhen das Stuhlgewicht und verkürzen die Zeit, die die Nahrung im Darm verbleibt. Daher wirken sich Prebiotika nicht nur positiv bei Verstopfung aus, sondern ebenso auf den Fett- und Cholesterinstoffwechsel. Und sie sind auch für Diabetiker von größtem Interesse. Da die Prebiotika Inulin und Oligofruktose als Ballaststoffe vom menschlichen Verdauungssystem nicht aufgespaltet werden, haben sie einen günstigen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.“
Enthält ein Produkt gleichzeitig Pre- und Probiotika, so wird es auch als „synbiotisch“ bezeichnet (syn = zusammen), denn beide üben in Kombination einen positiven Einfluss auf die Gesundheit.
Weitere Infos und eine kostenlose Broschüre erhalten Sie bei der Initiative Gesunder Darm, Mo-Fr 9-17 Uhr Tel: 0676/84 10 86 34 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Newsletter
Anmeldung
Wetter

55°
13°
°F | °C
Clear
Humidity: 67%
Wind: N at 2 mph
Sat


52 | 74
11 | 23
Sun


59 | 77
15 | 25
Mon


57 | 75
13 | 23
Tue


57 | 72
13 | 22
Wer ist online
Wir haben 165 Gäste und 9 Benutzer online
